Nach langer Zeit widme ich mich mal wieder meinem Nana + Paul-Romanprojekt. Leider hat die Farbigkeit der Illustration durch die Komprimierung stark an Intensität verloren. Die Morgenstimmung ist etwas verblasst.Zum Vergrößern bitte auf die Illustration klicken.31.05.2011
Aufbruch ins Abenteuer
Nach langer Zeit widme ich mich mal wieder meinem Nana + Paul-Romanprojekt. Leider hat die Farbigkeit der Illustration durch die Komprimierung stark an Intensität verloren. Die Morgenstimmung ist etwas verblasst.Zum Vergrößern bitte auf die Illustration klicken.30.05.2011
25.05.2011
24.05.2011
Skizzen vor Ort: Irland
Die Europareise, die ich 1986 unternahm, endete nicht in Irland, sondern führte weiter über Nordengland und die Schweiz zurück nach Hamburg. Auf dieser Skizze sieht man eine Bucht an der irischen Westküste. Nach Irland waren alle Seiten in meinem Skizzenbuch voll, so dass ich danach nicht mehr weitergezeichnet habe.
Beim Skizzieren vergisst man die Zeit und nimmt die Umgebung sehr bewusst wahr. Das ist vielleicht noch schöner an der ganzen Zeichnerei als das Ergebnis. Und Motive gibt es eigentlich immer und überall. Ich habe auch später auf Reisen skizziert und während einer Schweden-Reise mit dem Kanu sogar eine ganze Reihe kleiner Holzschnitte in Treibholz geschnitten und dann zuhause gedruckt und in ein Tagebuch geklebt.
Beim Skizzieren vergisst man die Zeit und nimmt die Umgebung sehr bewusst wahr. Das ist vielleicht noch schöner an der ganzen Zeichnerei als das Ergebnis. Und Motive gibt es eigentlich immer und überall. Ich habe auch später auf Reisen skizziert und während einer Schweden-Reise mit dem Kanu sogar eine ganze Reihe kleiner Holzschnitte in Treibholz geschnitten und dann zuhause gedruckt und in ein Tagebuch geklebt.
23.05.2011
Kirschblüten — Nana + Paul 355
Von den Kirschblütenalleen in unserer Siedlung hatte ich ja schon berichtet. Hier kommt der Comic dazu, der vor vier Wochen erschienen ist. Zum Vergrößern den Comic bitte anklicken.
19.05.2011
Skizzen vor Ort: Überfahrt nach England
Von Barcelona führte unsere Interrail-Reise im Sommer 1986 nach England. Der Zug durch Frankreich war total überfüllt, so dass wir uns auf dem Gang zusammenpferchen mussten. Ein paar junge Franzosen brachten mir ein Würfelspiel bei.
Auf der Fahre nach England trafen wir die junge Frau, die ich hier gezeichnet habe, eine Deutsche. Wie sie hieß, woher sie kam, wohin sie fuhr? Keine Ahnung. Ich erinnere mich nur an zwei Dinge: Sie hatte rötliches Haar und die Zeichnung war ihr nicht sehr ähnlich, gefiel mir aber trotzdem.
Auf der Fahre nach England trafen wir die junge Frau, die ich hier gezeichnet habe, eine Deutsche. Wie sie hieß, woher sie kam, wohin sie fuhr? Keine Ahnung. Ich erinnere mich nur an zwei Dinge: Sie hatte rötliches Haar und die Zeichnung war ihr nicht sehr ähnlich, gefiel mir aber trotzdem.
17.05.2011
Osterhasen-Comic — 354 Nana + Paul
Zum Vergrößern den Comic bitte anklicken.
16.05.2011
Skizzen vor Ort: Barcelona/Parc Güell
In Spanien besuchte ich auf meiner Europareise im Sommer '86 den Parc Güell, ein von A. Gaudi entworfener Garten mit drei Villen und einem Pförtnerhaus. Charakteristisch für den Park sind viele Keramikmosaiken aus alten zerbrochenen Kacheln, die überall verbaut wurden. Auch die typischen organischen Formen Gaudis kommen vor, eigenartige Türmchen und gedrehte Säulen, eine Formensprache wie sie zu Märchenschlössern oder Themenparks passt, die hier aber trotzdem überhaupt nicht künstlich wirkt.
Meine Zeichnung zeigt leider nichts von alledem, dafür aber den Blick aus dem Park über Barcelona hinweg zum Mittelmeer.
15.05.2011
13.05.2011
Skizzen vor Ort: Montmartre
Die Europareise im Sommer '86, von der ich gestern erzählt habe, begann mit einem kurzen Aufenthalt in Paris. Wir gingen vom Bahnhof mit unseren Rücksäcken zum Montmartre und stiegen hinauf zur Sacré-Cœur, wo dann diese Skizze entstand.
Es war ganz früh am Morgen, vermutlich an einem Wochenende. Alles lag irgendwie im Dunst und die Straßen waren menschenleer. Nur einige einsame Reinigungstrupps hatten oben am Berg die Hydranten aufgedreht und flößten Dreck und Abfall im Rinnstein hinunter zur Stadt. Und es stank ziemlich nach ... Wenige Stunden später sind wir dann weitergereist in Richtung Spanien.
11.05.2011
Skizzen vor Ort: Croagh Patrick
1986, direkt nach dem Schulabschluss, bin ich mit einem Freund durch Europa gereist. Unter anderem waren wir in Irland auf dem Croagh Patrick. Der Berg wirkt wie eine riesige Geröllhalde, ein baumloser Kegel aus Gras, Fels und Gestein.
Auf dem Gipfel steht eine Kapelle. Nicht auf der Skizzen, die im Original noch viel heller und zarter ist, sind zwanzig oder dreißig Frauen, die auf den Stufen der kleinen Kirche Ave-Marias beteten. Im Sommer gibt es einen Tag, an dem zigtausende Pilger den Berg besteigen. Wir hatten einen Tag erwischt, an dem der Berg nicht im Nebel steckte, so dass wir einen fantastischen Blick auf die Inselküste hatten, an deren Rand der Berg steht.
Außerdem erinnere ich mich an die Tütensuppe, die wir uns oben auf dem Berg gekocht haben (Zwiebelsuppe) und daran, dass ich mit zwei Bewohnerinnen unseres Hostels abends in einem schäbigen Kino in Westport "Taran und der Zauberkessel" gesehen habe. Wir hatten Karten für das Parkett gekauft und waren die Einzigen, die dort saßen. Zu dritt in der Mitte des Kinos. Außer uns waren noch einige Kinder im Kino, die in der Loge saßen, einer Art Balkon, von dem aus sie uns mit fröhlichem Kinderlärm beschallten bis der Film anfing.
Auf dem Gipfel steht eine Kapelle. Nicht auf der Skizzen, die im Original noch viel heller und zarter ist, sind zwanzig oder dreißig Frauen, die auf den Stufen der kleinen Kirche Ave-Marias beteten. Im Sommer gibt es einen Tag, an dem zigtausende Pilger den Berg besteigen. Wir hatten einen Tag erwischt, an dem der Berg nicht im Nebel steckte, so dass wir einen fantastischen Blick auf die Inselküste hatten, an deren Rand der Berg steht.
Außerdem erinnere ich mich an die Tütensuppe, die wir uns oben auf dem Berg gekocht haben (Zwiebelsuppe) und daran, dass ich mit zwei Bewohnerinnen unseres Hostels abends in einem schäbigen Kino in Westport "Taran und der Zauberkessel" gesehen habe. Wir hatten Karten für das Parkett gekauft und waren die Einzigen, die dort saßen. Zu dritt in der Mitte des Kinos. Außer uns waren noch einige Kinder im Kino, die in der Loge saßen, einer Art Balkon, von dem aus sie uns mit fröhlichem Kinderlärm beschallten bis der Film anfing.
09.05.2011
07.05.2011
05.05.2011
Relax
Einfach mal in der Sonne liegen - das wäre jetzt genau das Richtige.
Die Illustration gehört zu einer Postkarte, die ich im letzten Jahr für einen Verlag gezeichnet habe.
03.05.2011
Frühlingscomic — Nana + Paul 352
Da! Schon wieder das Thema Freiluftmalerei! Dieses wunderbare, unglaublich coole Hobby! Eine meiner derzeitigen Lieblingsblogs ist übrigens der von den urban sketchers. Menschen, die sich weltweit nach draußen setzen, um ein paar Häuser und Bäume abzuzeichnen sind mir sympathisch. Und nebenbei sieht man im Blog auch noch etwas von der Welt aus der ganz persönlichen Perspektive von ganz normalen Leuten.
Irgendwann in diesem Sommer werde ich mich auch noch mal nach draußen setzen und Häuser und Bäume zeichnen. Motive jeder Art gibt es hier in Hamburg jedenfalls genug.
Comic zum Vergrößern anklicken.
Irgendwann in diesem Sommer werde ich mich auch noch mal nach draußen setzen und Häuser und Bäume zeichnen. Motive jeder Art gibt es hier in Hamburg jedenfalls genug.
Comic zum Vergrößern anklicken.
01.05.2011
Skizzieren vor Ort
In Hamburg gibt es ein tolles Museum für Kinder, das vermutlich gar nicht so viele Leute kennen: Die Zoologische Sammlung der Uni.
Der Eintritt ist kostenlos, die Räume abgedunkelt. Gleich am Eingang kommt einem ein Tiger entgegen, zwei große braune Bären stehen aufgerichtet nebeneinander, weiter hinten gibt es Nashörner, Krokodile, verschiedene Affen, einen Elch, einen Wolf, viele Vögel, einen Eisbären, Erdferkel, Spinnen, Fische, Insekten, Schwäne, Gänse, Walroß, Löwen, ein Okapi ... und keinen einzigen Käfig. Die Tiere sind nämlich ausgestopft.
Eigentlich waren mir ausgestopfte, tote Tiere immer fremd, aber Zootiere haben es im Grunde schwerer. Man könnte also sagen: Wenn man schon Tiere aus anderen Erdteilen betrachten will, dann lieber ausgestopft. Faszinierend ist, dass man den Geschöpfen in der Zoologischen Sammlung ganz nahe kommen kann. Vor allem die großen Tiere sind nicht hinter Glas und sie halten naturgemäß sehr, sehr still, so dass sie ideale Zeichenobjekte sind.
Mit unseren Kindern habe ich neulich in der Zoologischen Sammlung das Krokodil gezeichnet. Später noch einen Goliath-Frosch (siehe unten). Unsere Tochter (7) konnte gar nicht mehr aufhören und widmete sich nach dem Krokodil noch einer Riesenschildkröte, einem Fächerfisch, einer Wasserschildkröte und einem Grizzlybären. Mein Krokodil fand sie übrigens nicht genau genug abgezeichnet, weil ich mir das Abzählen der Zähne gespart hatte ...
Zum Vergrößern die Bilder anklicken.
Der Eintritt ist kostenlos, die Räume abgedunkelt. Gleich am Eingang kommt einem ein Tiger entgegen, zwei große braune Bären stehen aufgerichtet nebeneinander, weiter hinten gibt es Nashörner, Krokodile, verschiedene Affen, einen Elch, einen Wolf, viele Vögel, einen Eisbären, Erdferkel, Spinnen, Fische, Insekten, Schwäne, Gänse, Walroß, Löwen, ein Okapi ... und keinen einzigen Käfig. Die Tiere sind nämlich ausgestopft.
Eigentlich waren mir ausgestopfte, tote Tiere immer fremd, aber Zootiere haben es im Grunde schwerer. Man könnte also sagen: Wenn man schon Tiere aus anderen Erdteilen betrachten will, dann lieber ausgestopft. Faszinierend ist, dass man den Geschöpfen in der Zoologischen Sammlung ganz nahe kommen kann. Vor allem die großen Tiere sind nicht hinter Glas und sie halten naturgemäß sehr, sehr still, so dass sie ideale Zeichenobjekte sind.
Mit unseren Kindern habe ich neulich in der Zoologischen Sammlung das Krokodil gezeichnet. Später noch einen Goliath-Frosch (siehe unten). Unsere Tochter (7) konnte gar nicht mehr aufhören und widmete sich nach dem Krokodil noch einer Riesenschildkröte, einem Fächerfisch, einer Wasserschildkröte und einem Grizzlybären. Mein Krokodil fand sie übrigens nicht genau genug abgezeichnet, weil ich mir das Abzählen der Zähne gespart hatte ...
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