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28.02.2011
27.02.2011
Spielplatz am Alsterlauf in Klein Borstel
Es ist schon lange her, dass ich nach der Natur gezeichnet habe. Aber es macht immer wieder Spaß und entspannt! Im Hintergrund windet sich die Alster durchs Gebüsch. Links von meinem Standpunkt aus ist der Spielplatz, hinter mir ein Basketballkorb. (Falls jemand den Ort kennen sollte.) Durch Anklicken kann man die Zeichnung vergrößern.
26.02.2011
Fiktive Karten: Gullivers Reisen
Ich wollte eine Landkarte für meinen Nana + Paul / Schöne Katze + Kleiner Hase-Roman zeichnen und bin dann mangels Inspiration ein wenig durchs Internet gesurft. Dabei bin ich auf einige sehr schöne oder interessante fiktive Karten gestoßen, die ich hier in loser Folge vorstellen möchte.

Zu den älteren fiktiven Karten, die ich gefunden habe gehören die aus Gullivers Reisen. Das Buch erschien 1726 und trägt eigentlich den Titel: Travels into Several Remote Nations of the World in Four Parts By Lemuel Gulliver, first a Surgeon, and then a Captain of Several Ships.
Bekanntlich geht es in den Gullivergeschichten um einen Ich-Erzähler, der mehrfach schiffbrüchig auf bislang unentdeckten Inseln fremdartige Wesen trifft, deren Gesellschaften in satirischem Kontrast zum England des 18. Jahrhunderts beschrieben werden.
Bekannt ist die Episode auf Liliput, der Insel der kleinen Menschen, die Krieg darüber führen, ob man ein gekochtes Ei auf der spitzen oder auf der stumpfen Seite aufschlagen sollte.
Später strandet Gulliver auf der Insel der Houyhnhnms, die man hier links sieht. Die Houyhnhnms sind edle, weise, sprechende und wahrhaft vernünftige Pferde, die sich degenerierte Menschen als Haustiere halten, die sogenannten Yahoos. Nachdem Gulliver nach hause zurückgekehrt ist, erträgt er die Anwesenheit von Menschen nicht mehr und verbringt seine Zeit lieber mit seinen Pferden.
Diese zweite Karte zeigt Brobdingnag, das Land der Riesen. Offenbar handelt es sich um einen bis heute noch nicht wiederentdeckten Teil Nordamerikas. Im Land der Riesen will der Zwerg des Königs, der bisher der kleinste am Hofe war, Gulliver aus Eifersucht in einer Schüssel Creme ersäufen, was ihm nicht gelingt. Bemerkenswert ist auch der Name eines Mädchens, mit dem sich Gulliver anfreundet: Glumdalclitch.
Die Karten sind eigentlich nicht sehr spektakulär und man fragt sich, warum sie in das Buch aufgenommen wurden. Vermutlich sollen sie die Illusion des Authentischen erzeugen und den Wahrheitsgehalt des Berichtes unterstreichen. Zu Swifts Zeiten konnte das wohl noch funktionieren, denn man kannte zwar schon eine Menge von der Welt, aber eben nicht alles. Heute zeigt uns Google Earth jeden Fleck der Erde und wir wissen: Da wo Brobdingnag sein soll, spielen nur ein paar Seehunde im Pazifik.
Bildquelle: Wikipedia Houyhnhnm Brobdingnag

Zu den älteren fiktiven Karten, die ich gefunden habe gehören die aus Gullivers Reisen. Das Buch erschien 1726 und trägt eigentlich den Titel: Travels into Several Remote Nations of the World in Four Parts By Lemuel Gulliver, first a Surgeon, and then a Captain of Several Ships.
Bekanntlich geht es in den Gullivergeschichten um einen Ich-Erzähler, der mehrfach schiffbrüchig auf bislang unentdeckten Inseln fremdartige Wesen trifft, deren Gesellschaften in satirischem Kontrast zum England des 18. Jahrhunderts beschrieben werden.
Bekannt ist die Episode auf Liliput, der Insel der kleinen Menschen, die Krieg darüber führen, ob man ein gekochtes Ei auf der spitzen oder auf der stumpfen Seite aufschlagen sollte.
Später strandet Gulliver auf der Insel der Houyhnhnms, die man hier links sieht. Die Houyhnhnms sind edle, weise, sprechende und wahrhaft vernünftige Pferde, die sich degenerierte Menschen als Haustiere halten, die sogenannten Yahoos. Nachdem Gulliver nach hause zurückgekehrt ist, erträgt er die Anwesenheit von Menschen nicht mehr und verbringt seine Zeit lieber mit seinen Pferden.
Diese zweite Karte zeigt Brobdingnag, das Land der Riesen. Offenbar handelt es sich um einen bis heute noch nicht wiederentdeckten Teil Nordamerikas. Im Land der Riesen will der Zwerg des Königs, der bisher der kleinste am Hofe war, Gulliver aus Eifersucht in einer Schüssel Creme ersäufen, was ihm nicht gelingt. Bemerkenswert ist auch der Name eines Mädchens, mit dem sich Gulliver anfreundet: Glumdalclitch.
Die Karten sind eigentlich nicht sehr spektakulär und man fragt sich, warum sie in das Buch aufgenommen wurden. Vermutlich sollen sie die Illusion des Authentischen erzeugen und den Wahrheitsgehalt des Berichtes unterstreichen. Zu Swifts Zeiten konnte das wohl noch funktionieren, denn man kannte zwar schon eine Menge von der Welt, aber eben nicht alles. Heute zeigt uns Google Earth jeden Fleck der Erde und wir wissen: Da wo Brobdingnag sein soll, spielen nur ein paar Seehunde im Pazifik.
Bildquelle: Wikipedia Houyhnhnm Brobdingnag
25.02.2011
Noch ein Lieblingscartoon ...
Noch ein Lieblingscartoon von mir. Er stammt aus diesem Buch und erinnert mich daran, dass ich mal wieder zum Zahnarzt müsste ...
24.02.2011
Baum-Idylle 2
Heute kam das Belegexemplar für den Nana + Paul-Strip vom Wochenende.
Das Titel Panel hatte ich hier bereits in einer anderen Version gepostet. Aber diese Version gefällt mir auch ziemlich gut. Richtig schöner Retro-Kitsch.
Wenn ich jemals Postkarten mit Nana + Paul-Motiven mache, dann ist dieses definitiv dabei. Zum richtigen "Genießen" empfehle ich das Bild durch Anklicken und erneutes Anklicken 2x zu vergrößern.
PS.: Leider geht das aufgrund technischer Änderungen bei blogspot nicht mehr. Schade!
23.02.2011
Es lebe die Fantasie!
Eine Zeichnung aus dem ersten Nana + Paul-Skizzenbuch von 2004 - der Wunsch, dass das, was man zeichnet, lebendig werden möge.
22.02.2011
The Wall — Nana + Paul 342
Das epochemachende Pink Floyd-Album The Wall stand natürlich Pate für das Titel Panel dieses Comics. Ich erinnere mich noch daran, wie 1979 im Radio (NDR2 "Der Club") gesagt wurde, die Gruppe Pink Floyd hätte ein Stück aufgenommen, in dem ein Schülerchor mitsingt: Hey, teacher! Leave us kids alone! Das fand ich damals irgendwie skurril. Ein Schülerchor singt mit einer Band.
Später habe ich das Album oft gehört und irgendwann auch mal den gleichnamigen Film gesehen, ich glaube 1987 oder '88 in Oslo. Die zeitlosen, surrealen und verzweifelten Bilder aus dem Film zum Stück Another Brick in the Wall, das sich ja auf den Schulalltag im England der Fünfziger bezieht, lassen ahnen, dass die Kinder damals viel autoritärer erzogen wurden als die meisten Kinder heute. Jedenfalls hatte man zu der Zeit ein klares Bild davon, wer Täter und wer Opfer ist. Heute scheint sich das verschoben zu haben.
Frau Zerberus jedenfalls gehört noch zu den Lehrern, denen man sich hilflos ausgesetzt fühlt. Ich hatte glücklicherweise nur einen oder zwei dieser Art, aber ich vermute, dass der dark sarcasm in the classroom, von dem der Schülerchor auf The Wall singt, auch heute noch existiert.
(Zum Vergrößern Comic bitte anklicken)
Später habe ich das Album oft gehört und irgendwann auch mal den gleichnamigen Film gesehen, ich glaube 1987 oder '88 in Oslo. Die zeitlosen, surrealen und verzweifelten Bilder aus dem Film zum Stück Another Brick in the Wall, das sich ja auf den Schulalltag im England der Fünfziger bezieht, lassen ahnen, dass die Kinder damals viel autoritärer erzogen wurden als die meisten Kinder heute. Jedenfalls hatte man zu der Zeit ein klares Bild davon, wer Täter und wer Opfer ist. Heute scheint sich das verschoben zu haben.
Frau Zerberus jedenfalls gehört noch zu den Lehrern, denen man sich hilflos ausgesetzt fühlt. Ich hatte glücklicherweise nur einen oder zwei dieser Art, aber ich vermute, dass der dark sarcasm in the classroom, von dem der Schülerchor auf The Wall singt, auch heute noch existiert.
(Zum Vergrößern Comic bitte anklicken)
21.02.2011
In einem Strich ...
Ich weiß nicht, wie man diese Art der Zeichnerei nennt, aber sie hat mich dazu angeregt, sie an meinen Figuren anzuwenden. Paul ist hier in einem Strich gezeichnet, wenn man von Augen, Nase und Mund absieht.
Außerdem passte das Thema gut zu einem iTunes-Gutschein, den ich vor kurzem für ein Geburtstagsgeschenk gestaltet habe.

Außerdem passte das Thema gut zu einem iTunes-Gutschein, den ich vor kurzem für ein Geburtstagsgeschenk gestaltet habe.

19.02.2011
Baum-Idylle
Ein wenig Idylle muss auch mal sein. Das Motiv mit Kleiner Hase und Schöne Katze im Baum entstand eigentlich für ein farbiges Titel-Panel des Nana + Paul-Comicstrips. Das liefere ich in vier Wochen nach.
Auch wenn sie ein wenig glatt ist, ich mag die Zeichnung mit den herabfallenden Blütenblättern. Man beachte auch die geflügelte Maus in den Zweigen. Eine Lieblingsfigur meiner Tochter. Die Tierkostüme der Kinder hielt ich anfangs übrigens mal wieder für eine eigene Erfindung, bis mir dieses Bild ins Bewusstsein trat. Man hat so viele Bilder abgespeichert, dass man ihre Existenz zwar schon vergessen, aber trotzdem immer noch Zugriff auf sie hat. Ein eigenartiges Phänomen.
Aber was soll's. Disney ist sicher nicht der Einzige, der das Motiv eines Kindes im Tierkostüm benutzt. Ach, da fällt mir zum Beispiel auch noch der hier ein ... und der hier unten auch aus diesem Buch.
18.02.2011
Entdecker im Museum
In diesen Tagen findet ein Projekt seinen Abschluss, an dem ich im Dezember und Januar mitgearbeitet habe. Die Museumspädagogen des Deutschen Historischen Museums in Berlin haben ein Entdeckerbuch entwickelt, mit dem Kinder selbstständig einen Teil des Museum erkunden können. Zum Buch gehört eine Tasche mit Hilfsmitteln (Fernglas, Stifte, Lupe ...), die die Kinder für ihre Erkundung brauchen. Ich habe die interessant gemachte Broschüre voller Bilder, Rätsel und Aufgaben illustriert und gestaltet.
Im Internet kann man einen Fernsehbeitrag des rbb sehen, in dem eine Kindergruppe das Buch nutzt und ihr Urteil fällt. Der Beitrag wurde im Rahmen der Magazinsendung stilbruch gesendet.
Um den Film anzusehen muss man die unten angegebene Adresse anklicken und dann etwas nach unten scrollen. Neben der Überschrift "Entdeckung Kinder und Kultur" sieht man eine blaue Tasche. Darunter ist ein Link zu dem Beitrag. Neben einer kleinen Kamera steht da: Kinder und Kultur, 17.02.11.
Darauf muss man klicken. Wenn man auf das Film-Fenster darunter klickt, sieht man die gesamte Magazinsendung (stilbruch), in der der Beitrag erschienen ist. Hier muss man auf Position 22:22 "vorspulen". Das Entdeckerbuch kommt ganz am Anfang und auch am Ende des Beitrags noch einmal vor.
http://www.rbb-online.de/stilbruch/index.html
16.02.2011
Langeweile
Ich schreibe unter anderem auch einen Comic für eine Kinderzeitschrift. Die Mister-Kläx-Geschichten zu erfinden macht Spaß, weil ich im Rahmen eines vorgegebenen Themas machen kann was ich will - unter anderem auch darum, weil die Hauptfigur – Mister Kläx – kaum erzählerischen Beschränkungen unterliegt.
In meiner letzten Geschichte habe ich das voll ausgereizt und einen erzählerischen Zufall an den anderen gehängt. Es ging um das Thema Langeweile. Mister Kläx hat Langeweile, darum nimmt ihn sein Freund, der Professor, mit in die Stadt. Aber alles, was sie dort sehen schafft es nicht, die Langeweile zu vertreiben: Weder eine Oldtimerparade, noch ein entlaufener Elefant, auch nicht der Gewinn eines Zimmerspringbrunnens oder ein Erdbeben. Selbst ein Vulkanausbruch mitten im Ort erregt nicht das Interesse von Mister Kläx:
Schließlich landen sogar noch Außerirdische in dem kleinen Städtchen und fragen:
Auch hier zeigt sich Mister Kläx nicht interessiert. Die Geschichte endet damit, dass der Professor mit seinem Freund nach hause zurückkehrt, wo die Nachbarin gerade in der Küche beschäftigt ist ...
Hier die Skizze zur letzten Seite der Geschichte. Zum Vergrößern bitte jeweils auf die Bilder klicken und dann nochmals klicken.
15.02.2011
14.02.2011
Krokodile in Klein Borstel
Nach der letzten Schneeschmelze trat der Alsterlauf über die Ufer und überschwemmte Teile eines großen Spielplatzes an der Straße, an der auch wir wohnen.
Und mit dem Wasser kamen die wilden Tiere ...
13.02.2011
Im Adlernest
Vor einigen Tagen habe ich unseren Kindern eine Geschichte von Schöne Katze und Kleiner Hase erzählt. Die beiden landen im Verlauf der Handlung in einem Nest mit bald wieder hungrigen Adlerjungen, mit denen sie Karten spielen. Ich werde die Episode in mein Buch aufnehmen. Hier ist schon mal die Illustration dazu.
12.02.2011
Neue Illustrationen zum Kinder-Roman
Mein Roman gewinnt an Gestalt. Zu den meisten Bildern, die man ab heute hier sehen kann, gibt es inzwischen konkrete Geschichten, die ich aber nicht verraten möchte. Vielleicht fallen euch selber welche ein.
11.02.2011
Seltsame Tiere
Meine zweite Version des Pantoffeltieres lässt es animalischer aussehen. Dadurch kommt der Kontrast zu den Pantoffeln vielleicht etwas besser zum Ausdruck. Jetzt ist es ein Mini-Yeti beim Versuch, sich an die Zivilisation anzupassen. (Zum Vergrößern bitte die Bilder in diesem Post einfach anklicken.)
Ich mag außerdem gerne kleine, seltsame Tiere. In meinem Roman sollen ganz viele davon vorkommen. Hier sind ein paar ...
Und hier noch mehr ...
Ich mag außerdem gerne kleine, seltsame Tiere. In meinem Roman sollen ganz viele davon vorkommen. Hier sind ein paar ...
Und hier noch mehr ...
Eines dieser Geschöpfe sieht übrigens bestimmten Wesen aus einem bekannten japanischen Animationsfilm ähnlich. Reiner Zufall!
10.02.2011
Kleiner Hase im Wald
Manchmal ist es gar nicht so einfach, die Grauwerte in einem Bild festzulegen. Hier war das Problem, dass diie Sonnenstrahlen von rechts kommen sollten. Das heißt, die Schatten mussten an der linken Körperseite sein. Ich wollte aber keine Schatten in das Gesicht zeichnen. Nach fünf Skizzen, in denen ich keine Lösung gefunden hatte, entschied ich mich fürs Mogeln. Das Gesicht hat keine Schatten, obwohl dort eigentlich welche sein müssten.
Das zweite Bild zeigt ein "Pantoffeltier". Es sieht etwas zu sehr nach Muppet-Show aus, so dass ich heute noch einige andere Design ausprobieren werde. Die poste ich dann morgen.
09.02.2011
Eulenflug
In spannenden Abenteuergeschichten für Kinder sollten meiner Meinung nach unbedingt knuddelige Tiere vorkommen und natürlich Flugmaschinen. Heute kann ich hier eine schöne Kombination von beidem zeigen. Eulen sind interessante Tiere, weise und voller Rätsel. Und immer nur nachts unterwegs. Das allein macht sie schon geheimnisvoll. Wenn es irgendwie geht, werde ich eine Eule in meine Geschichte einbauen.
Das heutige Motiv für meinen – noch zu schreibenden – Kinderroman bringt mich übrigens auf eine Frage, die ich mir vor einiger Zeit mal gestellt habe. Im "Herrn der Ringe" flieht Gandalf mit Hilfe eines riesigen Adlers, den er zu Hilfe gerufen hat, aus seinem Gefängnis von der Spitze von Sarumans Turm. Später retten die Adler Frodo und Sam vom Schicksalsberg. Meine Frage: Warum haben die Adler Frodo und den Ring nicht gleich nach Mordor geflogen?
Das heutige Motiv für meinen – noch zu schreibenden – Kinderroman bringt mich übrigens auf eine Frage, die ich mir vor einiger Zeit mal gestellt habe. Im "Herrn der Ringe" flieht Gandalf mit Hilfe eines riesigen Adlers, den er zu Hilfe gerufen hat, aus seinem Gefängnis von der Spitze von Sarumans Turm. Später retten die Adler Frodo und Sam vom Schicksalsberg. Meine Frage: Warum haben die Adler Frodo und den Ring nicht gleich nach Mordor geflogen?
07.02.2011
Die Tigerkatze — Nana + Paul 340
In diesem Comic sieht man unsere Haustür. Offenbar wohnt Paul in Klein Borstel ... Man erkennt unsere Tür übrigens nicht an der Tür, denn unser Haus und diese Art von Tür mit den zwei vertikalen Fenstersprossen, gibt es baugleich ja noch einige hundert Male (ungelogen) in unserer liebenswerten Siedlung – was wie ein Widerspruch in sich selbst klingt, es aber nicht ist.
Man erkennt unsere Haustür am "M". In unserer Reihe reichen die Hausnummern von 200 "A" bis "R".
Das dargestellte Vogelhäuschen hatten wir auch einige Zeit vorm Küchenfenster hängen, aber weil sich kein Vogel einfand und das Häuschen bei starkem Wind an seiner Aufhängung baumelnd ziemlich gruselig nachts gegen die Scheibe klopfte, haben wir es wieder abgehängt.
Zum Vergrößern bitte den Comic anklicken.
Die fahrende Bibliothek
Die erste Zeichnung zu meinem geplanten Nana + Paul-Kinderroman zeigt ein Doppeldeckerfahrzeug. (Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken.) Unten befindet sich eine fahrende öffentliche Bibliothek und oben der private Raum der beiden kleinen Bibliothekare. Auf dem Land gibt es solche Bibliotheken ja auch noch in Deutschland. In Angeln (Schleswig-Holstein) an der Schlei fährt jedenfalls eine, die von unseren Neffen und Nichten benutzt wird. Ich würde so eine fahrbare Bücherei zu gerne mal von innen sehen.
In meiner Kindheit gab es nur einen fahrenden Milchmann, bei dem die Milch lose verkauft wurde. Der Milchmann pumpte sie aus einem Tank in ein Gefäß, das man mitbringen musste. Ob das heute EU-Richtlinien entsprechen würde? Ich weiß nicht ... Außerdem konnte man in dem Wagen alle möglichen Waren des täglichen Bedarfs kaufen. Wenn er drei Häuser von uns entfernt anhielt, bimmelte der Milchmann mit einer Glocke. Dann kam die Nachbarschaft herbei und knubbelte sich dem engen Fahrzeug...
06.02.2011
Hochzeitswalzer Cartoon
Das hier ist mein Lieblingscartoon aus dem gestern vorgestellten Buch von Fabian Vogt. In dem Text geht es um all das Absurde und Verrückte, was man so im Zusammenhang mit dem Heiraten erleben kann. Wer das Ritual durchschritten hat, wird viel Selbsterlebtes wieder erkennen. Gestern habe ich geschrieben, der Humor des Buches wäre "schwarz". Ich muss sagen, das stimmt nicht ganz. Fabians Humor ist ... man könnte sagen: "ungezähmt". Meine Zeichnungen sind jedenfalls eine ganze Ecke braver als der Rest des Buches. Das wollte ich eigentlich ausdrücken.
Meiner Schwäche für das Printraster von gedruckte Comics und Cartoons nachgebend habe ich ein Detail aus der Zeichnung gescannt. Ich musste spontan an den etwas eckigen, klaren und dekorativen Zeichenstil von Manfred Schmitd denken, dem Zeichner von Nick Knatterton, als ich das gescannte Bild ansah. Es gefällt mir und ich habe direkt Lust bekommen, mal wieder in diesem Stil zu zeichnen.
05.02.2011
Wochenend-Cartoon
Dieser Cartoon ist für ein Buch von Fabian Vogt entstanden, das ziemlich witzig, aber auch ganz schön böse ist und ein ideales Hochzeitsgeschenk für Menschen mit Humor. Das Cover habe ich auch gezeichnet. So sieht es aus:
04.02.2011
Tannenbaumschreddern
An dieser Stelle muss ich ein interessantes Ereignis nachreichen, das bereits im Januar hier bei uns in Klein Borstel stattgefunden hat – das Tannenbaum-
schreddern. Man versammelt sich zu diesem Anlass vor der hiesigen Wirtschaft auf dem Platz vor dem S-Bahnhof, bringt seinen Weihnachtsbaum mit und während dieser mit lautem Getöse zerschreddert wird, genießt man eine Erbsensuppe und die Gemeinschaft.
Mein erstes Schreddern wurde allerdings überschattet von der Tatsache, dass der Schredder kaputtgegangen war und eine lange Schlange von Tannenbaumbesitzern dem Schreddermeister bei seinen vergeblichen Bemühen zusah, seine Maschine wieder in Gang zu bringen, als ich am Ort des Geschehens eintraf.
Doch diese Verzögerung verdarb niemandem die Laune. Man trank Kaffee, klönte und klatschte Beifall, wenn die Maschine ansprang und in allen die Hoffnung aufkeimen ließ, dass es nun weitergehen würde. Aber der Schredder meldete sich immer nur für ein paar Sekunden zurück und gab dann seine guten Vorsätze gleich wieder auf. Am Ende blieb ein Haufen Tannen übrig und ein kaputter Schredder und die anwesenden Kleinborsteler bummelten nach hause.
Ich kannte solche Schredderevents bisher nicht, fand es aber sehr nett. Gibt es so etwas auch woanders?
03.02.2011
Tierkostüme
Wenn Nana und Paul in meinem – noch zu schreibenden – Roman schon ohne Eltern aus einem Kürbis oder ähnlichem heraus geboren werden, dann sollte sie wenigstens von jemandem adoptiert werden. Aber in der Welt, über die ich gerne schreiben möchte, gibt es keine Menschen, abgesehen von Nana und Paul. Also werden die beiden von Tierfamilien aufgenommen – von sprechenden Tieren. Um sich an ihre neuen Verwandten anzupassen und vor Feinden zu schützen, haben sich die beiden Helden Tierkostüme angefertigt ...
02.02.2011
Nana im Kürbis
Die Ideen hinter dieser Illustration zu meinem kleinen – noch nicht vorhandenen – Kinderroman habe ich ja bereits in einem früheren Beitrag geschildert. Nach der Ausführung der Skizze hatte ich überlegt, woher das Licht in dieser Szene kommen sollte. Ein Licht, das aus dem Kürbis selbst heraus leuchtet, schien mir passend, weil es die Figur betont und irgendwie magisch wirkt. So sah die Skizze zu dieser Idee aus ...
Der Kürbis sollte wie eine Laterne auch durch seine Schale hindurch leuchten. An der Skizze wurde dann aber deutlich, dass diese Art der Beleuchtung die Formen der Früchte nicht gut genug zum Ausdruck bringen würde. Auch der Hohlraum im Kürbis schien mir zu flach und langweilig, Außerdem gibt es in einem Kürbis ja keine glaubwürdige Lichtquelle. Darum habe ich schließlich einen weniger magisch ausgeleuchteten Kürbis skizziert. Diese Skizze, eine Weiterverarbeitung einer Kopie der anfänglichen Strichzeichnung, war dann das Vorbild für die fertige Zeichnung.
Um die Serie zu vervollständigen hier noch einmal die anfängliche Bleistiftskizze, die ich dann mit einem Rotring Tikky Graphik 0,2 zum Endergebnis weiterverarbeitet habe ...
01.02.2011
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